Auf den letzten Seiten wurde bereits viel darüber berichtet, wie du einigen Limitierungen von Sprachmodellen entgegenwirken und sie individuell anpassen kannst (z.B.: Customize ChatGPT). Trotz der immensen und zu recht so populären Möglichkeiten von ChatGPT & Co. wurden währenddessen auch Gründe erläutert, die die Eignung solcher „Standard“-Sprachmodelle im Studium allerdings stark einschränken können. Hier geht es jetzt zunächst im Prinzip weiter um Strategien, wie du die dort bereits beschriebenen blinden Flecken kompensieren kannst, die ChatGPT & Co. („solo“ eingesetzt) eigentlich für den wissenschaftlichen Einsatz disqualifizieren würden, und zwar – Surprise! – durch Kombinieren mit KIs zur Recherche und Literaturverwaltung bzw. indem du ChatGPT am besten gleich komplett mit im akademischen Umfeld üblichen Tools ersetzt! Diese Tools, die Sprachmodelle wie ChatGPT bereits integrieren, basieren auf Datensätzen, die überwiegend aus akademischen Papern bestehen und liefern dir auch die korrekten Quellen und vieles weitere Angaben mit, die für das wissenschaftliche Arbeiten sehr förderlich sein können.
Unsere besondere Empfehlung: Perplexity.ai
In unserem ersten Beispiel ist das Perplexity. Die KI erstellt Zusammenfassungen zu Fragestellungen und nennt entsprechende wissenschaftliche Quellen. In der Basisversion ist sie ohne Account nutzbar. Hier erkennt man sehr gut die zielführende Kombination von akademischer Suchmaschine und Sprachmodell, was absolut einleuchten sollte, wenn du die letzten Seiten aufmerksam gelesen hast. Wie du im folgenden Video siehst, können dank Perplexity mit ChatGPT als Copilot, also zuschaltbarem Plugin, „Halluzinationen“ reduziert und Quellenangaben eingesehen sowie evaluiert werden. „Bitte suche nach weiteren Quellen“ oder „Bitte prüfe, ob xy richtig ist“ könnten mögliche Prompts sein.
In diesem Tool Tip Tuesday-Video bekommst du viele praktische Tipps und kannst sehr gut nachvollziehen, wie quellenbasierte Recherche mit KI funktioniert. Das spart viel Zeit, weil man schnell viel lernen kann. Die Highlights:
- [11:50] Einstellmöglichkeiten: Ai-Profile/Custom Instructions
- [15:30] Ergebnisvergleich mit und ohne ChatGPT als Copilot
- [16:10] Copilot = ChatGPT 4 umsonst (!) 5 Prompts alle 4 Stunden
- [17:16] Bei Quellen trotzdem immer selber prüfen, ob man die wirklich nehmen will (Boulevard-Zeitung als Beispiel lässt sich löschen)
- [20:00] Nichts selber hochladen, was einem nicht selbst gehört!
- [23:25] Perplexity als Chrome AI Companion, also Chrome-Plugin einrichten und Online-Artikel zusammenfassen und faktenchecken lassen
Die auf dieser Seite vorgestellten KIs können mehr als reine Textgeneratoren wie ChatGPT. Mit ihnen kannst du deine Quellenrecherche sinnvoll ergänzen und beschleunigen. Die Qualität der Quellen ist allerdings auch hier nicht immer geprüft und es kann sehr wohl weitere geben, die (noch) nicht miteinbezogen wurden. Deshalb eignen sich alle im Folgenden mit kurzen Highlights vorgestellten Tools EINGESCHRÄNKT zur systematischen Literaturrecherche und können dir nur einen orientierenden Einblick in das wissenschaftliche Feld geben.
Elicit – Highlights
Elicit.com ist eine App bzw. Seite so ähnlich wie Google Scolar, also eine Suchmaschine für Researchpaper, die jedoch zusätzlich KI nutzt und so die Suchergebnisse präziser und aussagekräftiger macht. Du brauchst also nicht mehr wie bei Google Scolar jedes einzelne Paper öffnen und selbst checken.
Nein, diese KI ist viel effektiver und nimmt dir bei der Literaturrecherche ganz viel Fleissarbeit ab. Du kannst nicht nur Schlagworte, sondern sogar ganze Fragestellungen eingeben und bekommst eine kurze Zusammenfassung der Paper geliefert, was super hilfreich und eine unglaubliche Erleichterung ist.
Funktionstest
Nach der Eingabe einer Suchanfrage präsentiert dir Elicit zunächst aus semantisch zu der Anfrage passenden Veröffentlichungen die 8 relevantesten Treffer, die thematisch sortiert dargestellt werden. Durch das Einbinden eines GPT-Sprachmodells kannst du sogar Fragen zu den Veröffentlichungen stellen. Darüber hinaus unterstützt dich Elicit dabei, Abschnitte aus den Veröffentlichungen zu zitieren und liefert Vorschläge, welche Zitate für deine Anfrage am relevantesten sein könnten. Du kannst Literatur zu einer Forschungsfrage suchen, Zusammenfassungen erstellen, Fragestellungen anpassen, Texte umschreiben und mehr. Also: Warum nicht mal für deine nächste Hausarbeit merken?
Kosten: Kostenlos nutzbar, mit einem Pro-Account für aktuell 10 €/Monat erhält man erweiterte Features, Details hier.
Video-Tutorial 1: Dieses 8-minütige Video, bereitgestellt von Elicit selbst, ermöglicht einen exzellenten Einstieg die Basisfunktionen und einige Einstellungen.
Video-Tutorial 2: In 20 Minuten wird hier gezeigt, wie Suchen in Form von Forschungsfragen gestartet werden können, wie zu möglichen Treffern auch eine Zusammenfassung der Publikationen generiert und wie relevante Details aus den gefundenen Texten für einen schnellen Überblick angefragt werden können.
Connected Papers – Highlights
Mit Connectedpapers.comkannst du akademische Paper in einem visuellen Graph explorieren, d.h. es es findet thematisch ähnliche Artikel, wenn man ein Paper eingibt. Diese Visualisierung (die übrigens auch andere Apps anbieten, siehe Research Rabbit im nächsten Tab) ist ein deutlicher Mehrwert.
Connected Papers unterstützt als wissenschaftliche Literatur- und Netzwerkplattform dabei, relevante und verwandte wissenschaftliche Publikationen zu finden und zu vernetzen. Genutzt wird die Datenbank von Semantic Scholar mit Hunderten von Millionen Artikeln, die im übernächsten Tab vorgestellt wird.
Funktionstest
Der interaktive Graph zeigt anhand der Farbe der Treffer das Erscheinungsjahr, also die Aktualität sowie die Menge der Zitationen des jeweiligen Artikels, gibt also die Relevanz des Papers an. Du kannst sehen, wenn Paper auf diese Weise miteinander verbunden sind, wobei die räumliche Nähe anzeigt, wie eng diese Verbindung ist, d.h. heißt es bilden sich Cluster je nach Relevanz, was ein unschätzbarer Mehrwert ist. Erhalte einen visuellen Überblick über das dich interessierende wissenschaftliche Feld und vergewissere dich, dass du kein wichtiges Paper übersehen hast. Exploriere die relevantesten vorhergehenden und davon abgeleiteten Artikel und erstelle das Literaturverzeichnis für deine Haus- oder Abschlussarbeit.
Kosten: In der kostenlosnutzbaren Version sind 5 Graphen pro Monat inkludiert, ansonsten starten die Preise (aktuell) bei 4.34 Euro, Details hier.
Video-Tutorial: Dieses 9-minütige Video ist sehr informativ und klar erklärt und kann dir wirklich bei deinem akademischen Schreiben helfen.
Research Rabbit – Highlights
Ähnlich wie connected papers gibt ResearchRabbit.ai Zitationsnetzwerke aus. Anhand eines Ausgangstextes, einer Stichwortsuche oder einer Suche via Forschungsfrage stellt es die Beziehungen zu weiteren Texten und Autor*innen graphisch dar.
Research Rabbit hat eine benutzerfreundliche und intuitive Benutzeroberfläche und wurde entwickelt, um das viele zeitaufwändige Hin und Her zwischen verschiedenen Suchmodi und Datenbanken „down the rabbithole“ bei der Recherche zu automatisieren.
Funktionstest
Die verwendete Sprache ist, wie bei anderen Apps auch, idealerweise Englisch. Die Suche basiert auf Schlagwörtern und diversen Filtermöglichkeiten, mit denen Experten zu einem Thema bzw. häufig zitierte Autor*innen eines Fachgebietes erkannt werden. Research Rabbit ermöglicht die Suche nach ähnlichen Texten zu einem Thema, ohne das weitere Suchbegriffe eingegeben werden müssen und verlinkt zu Originalquellen, teilweise hängen die PDFs auch an. Die Suchergebnisse können thematisch sortiert in Collections gespeichert werden, die auch öffentlich geschaltet werden können, sodass andere Nutzer die Quellensammlung einsehen können. Für den eigenen Gebrauch kannst du jedem Dokument Notizen und Annotationen hinzufügen, um es später leichter zu finden.
Kosten: Research Rabbit ist nach eigenen Angaben free forever, bei Interesse findest du hier ein Mission Statement.
Video-Tutorial 1: DieserAppetitzerdauert nur 48 Sekunden, zeigt die attraktive Benutzeroberfläche und lässt ihre intuitive Bedienung erahnen.
Video-Tutorial 2: Hier noch ein ausführlicheres, gut gemachtes Video. Es zeigt in 12 Minuten, wie viele repetetive, aber unbedingt notwendige Tätigkeiten an die App ausgelagert und dadurch das Ziel wesentlich früher erreicht werden kann, während man sich weniger aus dem Flow bringen lässt und viel produktiver ist. Auch der Unterschied zu Connected Papers (siehe vorheriger Tab) wird thematisiert.
Semantic Scolar – Highlights
Semantic Scolar.org ist eine sehr große und sehr bekannte wissenschaftliche Datenbank – also eine Datenbank, in der alle erforderlichen Angaben dezidiert eingepflegt sind, die bei Sprachmodellen wie ChatGPT fehlen. Das Ziel einer wissenschaftlichen Datenbank ist, zuverlässig wissenschaftliches Arbeiten zu unterstützen. Das Ziel eines Sprachmodells ist, Sprache zu (re)produzieren.
Diese KI-gestütze Suchmaschine geht über die Suche nach Stichwörtern hinaus und versucht den eigentlichen Inhalt zu verstehen, deshalb „semantic“. Sie wird auch von anderen Apps/Seiten/KIs wie Connected Papers und Research Rabbit genutzt.
Funktionstest
Auch bei Semantic Scolar ist die Suchsprache idealerweise Englisch. Quellen können anhand von Stichwort- oder Personen-Suche exploriert werden. Den Suchergebnissen werden mit TLDR’s (Too Long Dind’t Read) eine kurze Zusammenfassung des Textes von einem Satz vorangestellt werden, längere Abstracts können bei Bedarf ausgeklappt werden, außerdem gibt es Fenster mit Zitationen. Super ist, das Grafiken aus den Publikationen gezogen und angezeigt werden, damit du sie dir schon mal anschauen kannst, ohne den Link zu öffnen. Über das „Research Dashboard“ werden ähnliche Quellen vorgeschlagen, im „Research Feed“ werden die Ergebnisse der letzten Recherchen angezeigt.
Kosten: Anmeldung und Nutzung sind kostenlos.
Video: In diesem knapp 17-minütigen Video wird kurz und knapp, klipp und klar gezeigt, was Semantic Scolar kann und was nicht.
SciSpace – Highlights
SciSpace.com bietet unter anderem Hilfe bei der Recherche, Textanalyse sowie beim Zitieren und Formulieren an. Du kannst dir hier mögliche Forschungsfragen zu einem Thema vorschlagen lassen, wenn du einzelne Begriffe eingibst.
Auch diese Plattform recherchiert anhand von Forschungsfragen nach möglichen Quellen und erstellt dir Zusammenfassungen, sogenannte Insights. Wer Google Chrome nutzt, kann den Copilot aktivieren, was (limitert) auch kostenfrei funktioniert.
Funktionstest
Auch hier ist die Suchsprache idealerweise Englisch, es aber auch über 70 andere Sprachen, aus denen du auswählen kannst. Und auch hier können neben der Originalquelle und den im Artikel enthaltenen weitere, ähnliche Quellen exploriert werden, jedenfalls wenn sie im Volltext vorliegen. Im Bereich Analyse kannst du mittels Copilot Verständnisfragen zum Text stellen – die (Achtung!) nicht verifiziert werden können, falls der Volltext nicht vorliegt, hier dementsprechend auf jeden Fall aufpassen! Das ist natürlich eine super wertvolle Funktion, mit der du bei Quellen, die als PDF vorliegen, Passagen im Text markieren und sie dir erklären lassen kannst. Im unten verlinkten Video heißt es dazu, man könne PDFs nicht einfach nur lesen, sondern mit ihnen interagieren. Eine weitere interessante Funktion ist, dass du in den PDFs mit verschiedenen Farben annotieren und bearbeiten kannst.
Kosten: Die Anmeldung und Nutzung ist kostenlos, allerdings limitiert. Die kostenpflichtige Version bietet eine unlimitierte Anzahl von Recherche- und Formulierungshilfen sowie eine höherwertige Copilot-Textanalyse via, da sie ein leitungsfähigeres Sprachmodell verwendet.
Video: Dieses knapp 6-minütige Video zeigt vorweg kurz, was im Allgemeinen zu einem Literatur Review gehört und führt dann, orientiert an einem sich durchziehenden Beispiel, durch die Anwendung und Vorteile der Features/Funktionen.
Quilbot – Highlights
Quillbot.com ist ebenfalls super nützlich beim Schreiben von Texten. Die Bedienoberfläche mit den zwei großen Textfeldern erinnert zunächst an Übersetzer/Texteditoren wie DeepL oder Grammarly. Dieses Tool allerdings ist spezialisiert darauf, Texte zu paraphrasieren, also z.B. präziser oder einfacher zu formulieren.
Die Versprechung lautet: „Jetzt kannst du dich darauf konzentrieren, was du schreibst, nicht wie du es schreibst“. Und obwohl Quillbot einiges mehr als nur paraphrasieren kann, bringt es diese Aussage bringt es ganz gut auf den Punkt, denn schreiben musst selbstverständlich immer noch du.
Funktionstest
Neben paraphrasieren kann Quillbot noch wesentlich mehr, wie du anhand der vielen Funktionen sehen kannst, die am linken Bildschirmrand aufgelistet sind. So manche davon eröffnet sich dir allerdings nur in der bezahlpflichtigen Premium-Version. Du kannst Text umschreiben, zusammenfassen, Literaturlisten für deine Bachelorarbeit generieren, übersetzen, die Rechtschreibunf überprüfen („Behebe alle Fehler“) und außerdem gibt es eine Funktion zur Plagiatsprüfung. Du kannst also beispielsweise alternative Formulierungen und Synonyme für einzelne Wörter oder ganze Sätze generieren lassen oder die wichtigsten Aspekte eines Dokuments in einem kurzen Text extrahieren lassen. In der kostenlosen Version ist dies allerdings auf 125 Wörter begrenzt.
Der KI-Assistent heißt Quillbot Flow (Anmeldung erforderlich) assistiert dir beim Schreiben, übernimmt es aber nicht. Quillbot ist kompatibel mit anderen Plattformen wie Chrome, MS Word und MacOS sowie verfügbar in verschiedenen Sprachen, darunter Deutsch. Wie bei allen hier vorgestellten Tools ist grundlegend allerdins zu beachten, dass du dich immer selbst davon überzeugen solltest, dass die Programme deine Vorhaben zuverlässig umsetzen, was sie eindeutig nicht immer zu 100% tun! Die Qualität der Übersetzungen, Umschreibungen oder Zusammenfassungen kann je nach Sprache variieren, dadurch ist es gut möglich, dass sich der Sinn oder der Ton des Originaltextes verändert.
Kosten: Es gibt eine kostenlose Variante und eine bezahlpflichtige Version mit erweiterten Anwendungsmöglichkeiten, Details hier.
Video: Dieses gut 8-minütige Video gibt einen sehr umfassenden Einblick in viele Quillbot-Funktionen/Features in kurzer Zeit.
Vorsicht ist besser als Nachsicht
Die auf dieser Seite vorgestellten Tools machen Studieren wirklich einfacher, wenn du schriftliche Arbeiten erstellen willst, vor allem bei der Recherche. In den vorhergehenden Tabs wurde ihre Funktionsweise anhand einiger Highlights kurz vorgestellt, um beispielhaft mögliche Anwendungsszenarien zu skizzieren. Beachte, dass nicht alle Funktionen von jedem Tool aufgeführt sind, es kann also noch weitere Gemeinsamkeiten und Unterschiede geben, sowie natürlich weitere Tools, die hier gar nicht erwähnt wurden. Letztlich gilt es, auszuprobieren und diejenigen bzw. dasjenige zu finden, das am besten zum konkreten Einsatzzweck und deinem persönlichen Arbeitsstil inkl. der von dir bevorzugten Usability passt.
Komplett unabhängig von der jeweiligen KI oder dem akuten Einsatzzweck halte dir aber bitte immer eine Liste wie die folgende (vgl. Hattenhauer, 2023) vor Augen. Wenn du mit ruhigem Gewissen wissenschaftlich arbeiten und dich auf die Inhalte konzentrieren willst, solltest du dir im Vorfeld etwas Zeit dafür einplanen, damit du später mehr Ruhe hast. Deine Konzentration wird dann nicht von „Nebensächlichkeiten“ bzw. Formalia absorbiert und du kannst dich voll und ganz auf die wirklich wichtigen, die inhaltlichen Fragen fokussieren.
In der Regel gelten Vorgaben der Hochschule, deiner Prüfenden und/oder es sind Fragen zu klären, wie du sie in der folgenden Liste findest.
Stimmen die Fakten?
Sind die KI-generierten Aussagen korrekt oder hören sie sich nur gut an?
Existieren die Quellen wirklich?
Woher stammen die Ergebnisse?
Urheberrecht
Istdas Material evtl. geschützt?
KI-KENNZEICHNUNGSPFLICHT!
Was sagen die Prüfungsrichtlinien deiner Uni oder Hochschule?
Datenschutz
Keine personenbezogenen oder vertraulichen Daten (z.B. unveröffentlichte Forschungsergebnisse oder Geschäftsgeheimnisse) teilen!
Deepfakes
Beachte stets die Gefahr von Fake Content (Fiktion vs. Fakten)!
Rechnungen
Werden Kalkulationensachgerecht durchgeführt? Nein, Sprachmodelle sind von Natur auskeine guten Taschenrechner! Der Vergleich von Sprachmodellen mit Taschenrechnern ist zwar sehr populär, übersieht aber eine wesentliche Tatsache: Taschenrechner liefern keine falschen Ergebnisse!
Wenn du auf den letzten Seiten gut aufgepasst hast, weißt du, dass einige dieser Fragen bei der Verwendung von Sprachmodellen wie ChatGPT bislang prinzipiell nicht zufriedenstellend beantwortet werden können. Dadurch ist hoffentlich deutlich geworden, warum ihre Verwendung im akademischen Kontext ernstzunehmende Probleme verursachen kann. Wenn du aktuelle Sprachmodelle wie ChatGPT (Stand: Juli 2024) wissenschaftlich anwenden willst, solltest du das wirklich nur sehr eingeschränkt tun … und dabei extrawachsam sein! UNBEDINGT IMMER BEACHTEN, dass sie dich bei der Generierung wissenschaftlicher Basiskompetenzen nicht wie akademische Datenbanken und Apps bzw. Webseiten unterstützen können. Und selbst die Tools auf dieser Seite – obwohl extra für diesen Zweck entwickelt – geben dir keine 100% Sicherheit auf Knopfdruck. Die finale Verifikation liegt bei Dir!






