Die auf den letzten Seiten erwähnten Bots wie ChatGPT und Bildgeneratoren wie DALL-E sind nur die Spitze des Eisbergs. Bevor auf der nächsten Seite ausschließlich Sprachmodelle und auf der übernächsten spezifische akademische Tools behandelt werden, geht es jetzt zunächst um einige KIs ohne direkten Bezug zum Studium. Sie eignen sich jedenfalls nicht ohne Weiteres für wissenschaftliches Arbeiten im engeren Sinne, haben aber alle gemeinsam das Potenzial, die Art, wie wir mit Computern umgehen, deutlich zu verändern.
Die Logikmap auf der rechten Seite (Abb.1) fasst verschiedene Kategorien von KI-Tools und exemplarische Einsatzgebiete zusammen: Was kannst du persönlich damit machen? Natürlich kommt es zu Überschneidungen zwischen den Bereichen. Äußerst sinnvoll bzw. effektiv ist die Kombination mehrerer KIs in aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten, was auch iteratives Vorgehen genannt wird: Mit dem Ergebnis des einen Schrittes fängt der nächste an.
Mehrere KI-Tools kombinieren: Sprachmodelle sind die Basis vieler Anwendungen mit weiterführenden Mehrwerten. Du kannst LLMs aber auch individuell ganz hervorragend als Ausgangsbasis oder Zwischenschritt in praktischen Anwendungsszenarien nutzen. Ein Beispiel: Nutze ChatGPT, um kreative Ideen für Visualisierung zu entwickeln, übersetze sie mit DeepL ins Englische – bei vielen Bots erzielst du auf Englisch bessere Ergebnisse – und gebe sie bei Midjourney ein, um Bilder zu generieren. Oder du fütterst ChatGPT gleich mit dem „Getting started“-Handbuch von Midjourney und fragst, wie du deine Midjourney-Prompts formulieren kannst, je nachdem, was du sehen willst. Die vielen Midjourney-Parameter und -befehle sind am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Es gibt aber auch wesentlich einfacher zu bedienende Bildgeneratoren, die zusätzlich (Stand: Juni 24) noch kostenfrei sind, wie idiogram oder Stable Diffusion.
Ein anderes Beispiel: Wenn du mit ChatGPT als Inspirationsquelle die Struktur und den Text für eine Präsentation erstellt hast, kannst du von DeepL Write nicht nur die Grammatik- und Rechtschreibprüfung durchführen, sondern auch den Stil anpassen lassen (Wissenschaftlich/einfach) und die Folien nachher mit beautiful.ai, der Tome KI oder Simplified.com designen. Häufig werden auch verschiedene Apps miteinander kombinierbar als Plugin/Add-in/Add-on angeboten.
Abb. 1: Kategorien von KI-Tools und exemplarische Einsatzgebiete. Grafik: Alexander Piwowar
Weder ist dieser illustrative, exemplarische Überblick zu Werbezwecken gedacht, noch besteht wegen der Dynamik in diesem Feld ein Anspruch an die Qualität, Vollständigkeit oder Aktualität der genannten KIs.
So viele Tools – Kombiniere die passenden!
Filme wie 2001: Odysee im Weltraum, Terminator oder Herzeichnen unsere komplexe Beziehung zu künstlicher Intelligenz bzw. zu Computer-Technologie im Allgemeinen nach. Wie du bereits weißt, „unterhalten“ sich Menschen schon seit der Erfindung von ELIZA mit Computern. Doch erst dank der Fortschritte im Bereich des maschinellen Lernens (ML) können Chatbots heute „kreative“ Inhalte produzieren und anspruchsvolle Aufgaben ausführen. Aber es gibt noch viel mehr als nur Sprachmodelle wie ChatGPT. Generative KI-Tools sind die Zukunft – um sie kennen zu lernen, kannst du dir also ruhig etwas Zeit lassen.
Es lohnt sich, darüber nachzudenken, wie du neue Technologien nahtlos in deine Arbeitsabläufe integrieren kannst. Meist konkurrieren mehrere Anbieter in einzelnen Kategorien (Abb.2), die man vergleichend testen kann. Grammarly zum Beispiel ist, ebenso wie LanguageTool oder DeepL Write, ein fantastisches Tool für Hausarbeiten, Essays und andere schriftliche Aufgaben, da es den schriftlichen Inhalt verbessert, indem es Empfehlungen für Rechtschreibung, Grammatik, Stil und Klarheit gibt. Canva hilft dir bei der Erstellung ansehnlicher Grafiken. Präsentations-KIs wie beautiful.ai helfen, den Designprozess zu automatisieren und visuell ansprechende Folienlayouts und Designvorschläge zu erstellen.
Abb. 2: Beispiele für Kategorien von KI-Tools. Grafik: Ella Dovhaniuk & Alexander Piwowar
Wenn du mehrere Tools kombinierst, kann das die Produktivität und Kreativität noch deutlich steigern, seien diese nun KI-basiert oder nicht. Durch die Integration von HeyGen mit Canva zum Beispiel kannst du dynamische visuelle Inhalte auf der Grundlage von generiertem Text erstellen. Es können also nicht nur textbasierte Inhalte verbessert oder statische Bilder generiert werden, mit audiovisuellen Tools wie HeyGen oder d-id.com können sogar dynamische Avatare eingebunden werden.
Die folgenden Tabs geben einen kleinen Einblick in das große Potenzial von KI. Das Feld ist riesig und entwickelt sich z.T. sehr dynamisch weiter. Neben allgemeinen Basisinformationen werden deshalb im letzten Tab auf dieser Seite zwei permanent aktualisierte Websites mit Sammlungen von KIs vorgestellt.
Effizienz & Effektivität
ChatGPT kann dir auf alle deine Fragen eine Antwort geben – wie hilfreich sie auch immer sein möge – und unterschiedlichste Aufgaben lösen. Der Einstieg ist kinderleicht und kostenlos. Für Konversationen oder „kreative“Textgenerierungen wie bei Schreibprojekten ist es aufgrund seiner Fähigkeit, menschenähnliche Texte zu produzieren, eine Erwägung wert. Aber eignet es sich automatisch gleich für alle Aufgaben, die mit Texten zu tun haben?
Effizienz = Die Werkzeuge richtig nutzen
LLMs haben super vielfältige Anwendungsmöglichkeiten und online findest du schnell Inspiration, zum Beispiel im Video von Luis Newton auf der vorhergehenden Seite. Wenn du etwas Erfahrung gesammelt und für dich persönlich interessante Einsatzbereiche gefunden hast, dürfte dein Einsatz immer geringer bzw. gezielter ausfallen und die Ergebnisse immer hochwertiger werden – du promtest effizienter und hast den Kopf frei, weil deine Konzentration jetzt nicht mehr so stark von der Steuerung der Software selbst absorbiert ist. Vor allem, um die Ergebnisse realistisch einschätzen zu können, braucht es eine gewisse Phase der Exploration, in der man aus seinen eigenen Fehlannahmen unter Umständen einiges lernen kann. Ein paar Strategien zum gescheiten Prompting werden auf der folgenden Seite präsentiert.
ChatGPT sollte allerdings nicht als Universal-Tool für jede nur erdenkliche Aufgabe verstanden werden. Klar, es ist ein Generalist, wie gesagt vergleichbar mit einem Schweizer Taschenmesser: Der Schraubendreher am Schweizer Taschenmesser ist unterwegs super hilfreich, aber wenn du wirklich ernsthaft an einem Projekt arbeitest mit einem vernünftigen Schraubendreher nicht vergleichbar, sondern nur eine Behelfslösung. Genauso solltest du dich nicht sofort zu sehr an einzelne Tools wie ChatGPT gewöhnen. Viele neue Apps – ob nun in einer KI-Kategorie oder auch in benachbarten – ausprobieren ist viel sinnvoller. Wie Abbildung 3 zeigt, könntest du sonst sogar versuchen, die Kreuzschlitzschraube mit einem Maulschlüssel reinzudrehen – na denn man tau! 😉
Um KI wirklich effektiv einzusetzen, musst du die Komfortzone (Ein Tool für alle Aufgaben) verlassen. Insofern macht KI dein Leben einerseits einfacher, andererseits aber auch herausfordernder. LLMs eigenen sich nicht für alle Aufgaben im Studium, manchmal solltest du ganz einfach spezifischere Tools verwenden, die den Job besser machen. Du gehst effektiv vor, wenn du tatsächlich den Effekt erzielst, den zu erzielen möchtest. Erst, wenn du dich für eine effektive Strategie – vor allem also: Ein zur Aufgabe passendes Tool – entschieden hast, solltest du damit beginnen, Routinen in einem bestimmten Bereich zu entwickeln. Verwendest du einfach nur ein einziges Tool für alles, kannst du dies zwar sehr effizient, aber wenig effektiv tun, denn eventuell führt dieses Tool gar nicht zum von dir verfolgten Ziel.
Abb. 3: WRONG TOOL, DUDE! – Foto von Alexander Piwowar
Ein Beispiel: Du benötigst hochwertige Übersetzungen? Da ist DeepL ziemlich sicher die bessere Wahl, denn es hilft zuverlässiger dabei, Grammatik und Sprachkonstruktionen zu verstehen. Wer in technischen oder naturwissenschaftlichen Fachbereichen wie Ingenieurwissenschaften, Informatik oder Biologie unterwegs ist oder in einem multilingualen Kontext, die oder der kann von DeepL im Gegensatz zu ChatGPT deutlich mehr profitieren. DeepL ist oft besser geeignet, um Fachterminologie und komplexe Texte kontextsensitiv zu übersetzen.
Um KI wirklich effektiv einzusetzen ist es äußerst wertvoll, eine gute Metakognition zu entwickeln. Wer seinen Arbeitsstil und die anfallenden Arbeitsschritte sowie sein Ziel reflektieren bzw. aus der Vogelperspektive beobachten kann, wird auch mit KI an Stellen ansetzen, die wirklich sinnvoll sind.
DeepL: Besser als Google Übersetzer!
DeepL ist etabliertes KI-Übersetzungstool aus Köln, das mit Algortihmen der künstlichen Intelligenz und neuronalen Netzwerken bemerkenswerte kontextsensitive Übersetzungsergebnisse liefert, in einer Qualität, die der von menschlichen Profis sehr nahe kommt. Man könnte es optisch für ein sehr einfaches Computerprogramm halten, aber der Schein trügt. Die KI dieses kleinen Unternehmens ist wirklich next Level und funktioniert nachweislich besser, d.h. nuancierter als die großen Tech-Giganten. Du kannst es beispielsweise nutzen, um Bild- oder Videogeneratoren mit englischen Prompts zu füttern (diese erzielen oft bessere Ergebnisse, da sie mit englischen Texten trainiert wurden) und für vieles mehr. DeepL ist für die Qualität der Übersetzungen bekannt, die oft natürlicher und präziser sind als die anderer Maschinenübersetzungsdienste und nutzt fortschrittliche neuronale Netzwerke, die auf einer großen Menge an mehrsprachigen Textdaten trainiert wurden. Dadurch kann der Dienst Kontext besser „verstehen“ und genauere Übersetzungen liefern. Für DeepL ist keine Registrierung erforderlich. Die Benutzeroberfläche ist bei fast allen Übersetzungstools ähnlich wie im Screenshot (Abb. 4).
Abb. 4: Mit Hilfe von ChatGPT erstelltes Märchen über DeepL mit DeepL ins Arabische übersetzt
DeepL Write
DeepL Write hat einen etwas erweiterten Fokus, es untersucht den Input auf stilistische, grammatikalische und semantische Stimmigkeit. Damit ist es ein gutes Beispiel für den fließenden Übergang von Übersetzungs-Tools zu ausgeweiteten Möglichkeiten, Texte zu editieren. Wie Rainer Hattenhauer (2024) es treffend ausdrückt, ist es so etwas wie Rechtschreibprüfung auf Steroiden. DeepL und DeepL Write sind derzeit (noch) kostenlos. Genauer gesagt bezahlst du mit deinen Eingaben, denn diese werden als Trainingsdaten in das Modell gefüttert. Wenn du das nicht willst, musst du ein Abo abschließen – das ist übrigens bei ChatGPT und anderen KIs ähnlich. DeepL und DeepL Write sind auch als Word-Add-In verfügbar und bei z.B. Firefox gibt es DeepL auch als Add-on. Wenn du es installierst, kannst du Wörter oder Passagen einfach markieren und übersetzen lassen, ohne dass du die Programme in einem neuen Tab öffnen musst.
Ähnlich wie DeepL: LanguageTool, Grammarly, (Google Translate), (Bing Übersetzer), MachineTranslation.com, …
Bildgeneratoren wie Midjourney
Bildgenerative KIs wie Midjourney oder Ideogram.ai erzeugen Bilder, die von echten kaum zu unterscheiden sind, zumindest wenn „fotorealistisch“ o.ä. in den Prompt eingegeben wird. Die zugrunde liegende Idee besteht darin, ein Modell zu trainieren, das in der Lage ist, visuelle Daten zu interpretieren, sei es durch das Lernen von Mustern in vorhandenen Daten oder durch die Kombination von völlig verschiedenen Stilen und Inhalten wie Comics, Gemälden oder Webdesign. Computer Vision bzw. Machine Vision befasst sich damit, wie Computer Bilder oder Videos verstehen, analysieren und interpretieren können. Dies kann beinhalten, Objekte in Bildern zu erkennen oder Gesichter zu identifizieren. Bei Video-KI kommt noch dazu, Bewegungen zu verfolgen oder Szenen zu „verstehen“.
Im April 2023 erregte ein Bild von Papst Franziskus in einer Luxusdesigner-Daunenjacke (Abb. 5) große Aufmerksamkeit, und zwar nicht nur weil es eine unerwartete Darstellung eines religiösen Führers zeigt. Nein, dieses „Foto“ wurde wegen seiner KI-bezogenen Symbolik virulent diskutiert. Auf eine künstlerische und humorvolle Art wurde deutlich, wie leicht jede*r komplett realistisch wirkende Fakes produzieren kann – und dass manche jetzt an ihrem Glauben zweifeln, was authentischer Content ist und was nicht.
Die Warnung durch das somit absurd gewachsene Fake-Potenzial wurde schlagartig klar: Du kannst deinen Augen nicht mehr ohne weiteres trauen, jedenfalls nicht bei Bildern, die im Internet an die Öffentlichkeit gelangt sind! Auf Correctiv.org erhältst du anlässlich dieses Papst-Bildes ein paar Tipps, wie du Fakes entlarven kannst, wenn du dir unsicher bist.
In erster Linie machen bildgenerative KIs aber einfach nur super Spaß.UPDATE Juli 2025: Ein eigenes Mikromodul zu Bild- und Videogeneratoren befindet sich derzeit in der Entwicklung und wird im Wintersemester 2025 zur Verfügung stehen.
Abb. 5: Dieses mit Midjourney generierte Bild ging im März 2023 als Fake viral und verdeutlichte das Potenzial, aber auch die Risiken generativer KIs.
Ähnlich wie Midjourney: Ideogram, Stable Diffusion, Leonardo, Adobe Firefly, DALL-E, Craiyon, Runway, …
Videogeneratoren wie HeyGen
Bei videogenerierender KI wird es komplexer und schnell teurer, wenn die Gratis-Credits aufgebraucht sind. Es gibt Angebote, bei denen ein einzelner Prompt aus drei Sätzen für die Generierung von 1,20 Minuten Video ausreicht – allerdings liegt es in der Natur der Sache, dass man dann u.U. nicht mehr viele Parameter für die Bearbeitung selbst in der Hand hat. Audiovisuelle Medienproduktion ist immerhin eine (ursprünglich) sehr komplexe Angelegenheit und nicht ohne Grund ein eigener Ausbildungsberuf. Es kommt also drauf an, was du vorhast. Einfach und schnell etwas einigermaßen Passables generieren (lassen) oder lieber zielgenauer arbeiten und dabei detaillierten Einfluss auf die Zwischenschritte und das Ergebnis nehmen können? Du entscheidest!
Die Auswahl unter den Videogeneratoren ist groß. Bei Anbietern wie deepbrain.io oder Fliki.ai kannst du mit einem simplen Prompt und ein paar Klicks ein Video generieren lassen. Weil für die Erstellung der Videos dieses Kurses ein persönlicher Avatar dabei sein sollte und da wir mehr Optionen zum feintunen haben wollten, haben wir HeyGen.com getestet. Klar, das Versprechen lautet wie so oft: „Alles ganz einfach, dein Avatar macht quasi alles alleine und du kannst dich ausruhen. Auf diese Weise erhältst du Videos, die sind bahnbrechend!“ Die Testergebnisse in real life zeigen dann aber schnell, das besonders zu Beginn umfangreiche Arbeitsschritte anfallen können, die einem erst gar nicht bewusst waren. Natürlich hängt es vor allem von deinem persönlichen Grad an Perfektionismus ab, wie lange man feintunen will, bis man mit den Ergebnissen zufrieden ist. Es sagt sich so leicht! KI-Videogeneratoren erfordern mitunter viel menschliche Überprüfung und Anpassung, um sicherzustellen, dass die erstellten Videos Qualitätsstandards entsprechen und sozusagen die Illusion stimmt, das trifft auch auf HeyGen zu. Andererseits musst du dich wie bei jeder Software erst mit dem Rahmen der Möglichkeiten vertraut machen, und das lohnt sich vor allem dann, wenn du sie nicht nur für ein einmaliges Projekt, sondern wiederholt nutzen willst, weil du dann wirklich viel Zeit und Aufwand einsparen kannst.
Die weiteren Ergebnisse aus unserem praktischen Test werden in einem weiteren Mikromodul zu KI im Studium präsentiert, das im Herbst 2025 an der UOS erscheint. An dieser Stelle sei aber schon darauf hingewiesen, dass die Geschäftsmodelle von Anbietern wie HeyGen darauf beruhen, viele kleine „Extras“ zu verkaufen. Ein Beispiel: Wenn du mit einem Greenscreen aufgezeichnet hast, brauchst du deren Dienstleitung für die diesbezügliche Postproduktion eigentlich nicht wirklich. Wir empfehlen dir dafür die freie Software DaVinci Resolve. Keine KI, aber Hey! Mit ihr kannst du vieles besser und schneller selbst machen, wenn du dich etwas eingearbeitet hast – was dank der vielen YouTube-Tutorials problemlos möglich ist. Eine professionelle, allerdings nicht ganz so einsteigerfreundliche Software, die Spaß macht und die tatsächlich in der kostenfreien Version auch alles konnte, was wir machen wollten.
Ähnlich wie HeyGen: Runway, Synthesia, D-ID, InVideo, Lumen5, VEED.IO, elai.io, Pictory.ai, Pika, Sora, …
Tool-Sammlungen
Ein Kurs wie dieser kann nur einen sehr oberflächlichen Einblick in die Myriaden KIs dieser Welt geben. Auf dieser Seite genauso wie bei den praktischen Tests für das zweite KI-Mikromodul (erscheint im Herbst 24) wurde sich deshalb auf eine begründete Auswahl von Tools mit Relevanz für Studierende beschränkt, um den Rahmen nicht zu sprengen. Fachspezifische KIs wurden bislang gar nicht erfasst. In diesem Tab findest du ein paar Infos zu zwei sogenannten Aggregatoren von KI-Tools, mittels derer du die bunte Welt der KIs bei Interesse weiter explorieren kannst.
- There’s an ai for that ordnet nach Kategorien, listet die beliebesten sowie die am meisten angeklickten Einträge auf. Du kannst einen Anwendungsfall oder einfach Stichworte eingeben und die Trefferliste nach Relevanz sortieren.
- Wenn du die Tools anklickst, erhältst du eine kurze Beschreibung und einen Link zur Website
- Englisch sollte dir geläufig sein, ein Google-Account ist außerdem von Vorteil für die Logins
- Nach eigenen Angaben die größte KI Community
- Wird laufend aktualisiert, wodurch es permanent wächst
Screenshot von theresanaiforthat.com
- Futurepedia bietet dir eine weitere, ganz ähnliche Datenbank an
- Auch hier kannst du mit verschiedenen Filtern wie „New“ oder „Popular“ suchen
- Als Zielgruppe werden „professionals across various industries“ angegeben
- Das erklärte Ziel ist „making AI understandable and practical“
- Studierende finden hier mit Sicherheit nützliche Tipps
- Ein Plus ist der YouTube-Channel, auf dem viele Tools kuratiert werden. Hier kann du dich schlau machen, wenn es um aktuelle Entwicklungen und Trends im Bereich KI geht
Screenshot von futurepedia.io







